
Die Positionierung umschreibt, wie sich unsere Region im Jahr 2020 präsentieren soll.
Was heute schon zutrifft, wollen wir erhalten und sichern - auf die übrigen Ziele arbeiten wir hin:
"Das Knonauer Amt liegt auf der Sonnenseite des Albis in intakter Landschaft, zwischen zwei Wirtschaftszentren.
Überschaubare Strukturen, aktives Gemeinde- und Vereinsleben sowie das attraktive Naherholungsgebiet, machen die Region zum idealen Wohn- und Lebensraum wie auch interessant für Arbeitsplätze; speziell für Gewerbe und Dienstleistungs-Unternehmen.
Die Region Knonaueramt liegt auf der Sonnenseite des Albis zwischen den Wirtschaftszentren Zug und Zürich. Der ländlich geprägte Raum mit viel Natur, der Erholungswert der gepflegten Landschaft und intakte Dorfstrukturen machen das Amt zur ausgesprochenen Wohnregion. Das dynamische Gemeinde- und Vereinsleben, ergänzende Infrastrukturen und das attraktive Naherholungsgebiet vor der Haustüre fördern das Miteinander, die aktive Freizeitgestaltung und die Erholung.
Dieses Umfeld ist ideal für (innovative) Unternehmen, speziell im Bildungs-, Dienstleistungs- und Entwicklungsbereich. Die überschaubaren Strukturen bilden eine gute Basis für Gewerbebetriebe. Die Landwirtschaft nimmt eine wichtige Funktion wahr (Nahrungsmittelproduktion, Pflege der Landschaft).
Das Knonaueramt ist eine geografische, übersichtliche Region, wo die Gemeinden und Institutionen gut zusammen arbeiten und viele Aufgaben gemeinschaftlich bewältigen."
Bezirkwappen
Der Bezirk Affoltern hat als einziger Bezirk im Kanton Zürich ein Wappen.
Drei Begriffe für die gleiche Region
Warum hat der Gemeindepräsidenten-Verband für die Standortförderung die Bezeichnung „Knonauer Amt“ gewählt? Drei Varianten standen zur Wahl:
> „Bezirk Affoltern“ - ist sozusagen die politische Bezeichnung für die Region.
> „Knonauer Amt“ - dies die geografische Beschreibung eines durch die Natur gegebenen Gebietes.
> „Säuliamt“ - ist der geschichtlich geprägte „Kosename“ für das Amt.
Alle drei Begriffe sind in Fremdsprachen gleich schwierig
auszusprechen. Der „Bezirk“ kam eigentlich nie in die enge Wahl. Das
„Säuliamt“ ist erklärungsbedürftig (wieso der Name „Säuli“?), während
die geografische Bezeichnung die „logischste“ ist und durch das „Amt“
im Namen etwas von der Positionierung (Naturbezug und Weite) mit trägt.
Säuliamt oder wie das Säuli ins Amt kam
Woher kommt der Name „Säuliamt“?
Version 1: Kultur und Geschichte
Bei alten Häusern im Amt sieht man auch heute noch da und dort unter
der Treppe, die ins Haus führt, einen sehr kleinen, niedrigen Raum. Hier
nächtigte in früheren Jahren die Sau. Tagsüber war sie im Freien. Dies
war sehr typisch für das Knonauer Amt. Daher der Name „Säuliamt“.
Version 2: Sagen und Geschichten
Einst fuhr ein Bauer mit seinem Karren, auf dem ein Gatter
mit einem Kalb und einer Sau geladen war, über den Albis Richtung
Zürich. Oben auf dem Pass rutschte das Gatter mit den beiden Tieren vom
Karren und sprang auf. Das Kalb rannte auf der Zürcher Seite ins Tal,
während sich die Sau in Richtung Reuss und Türlersee davon machte. Seither spricht man vom „Chalberamt“ und vom „Säuliamt“.