
Ein grosser Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft – und aussergewöhnlich für die Schweiz.
Die Standortförderung Knonauer Amt hat ihr Ziel, eine alle Gemeinden umfassende Energieplanung zu haben, erreicht. Alle Gemeinden des Säuliamts haben der Durchführung einer räumlichen Energieplanung zugestimmt. Für eine Schweizer Region dieser Grösse darf das als aussergewöhnlich bezeichnet werden. Der Energieplan erhöht die Rechts- und Planungssicherheit, ist eine wichtige Grundlage für die Finanzplanung der Gemeinden ebenso wie auch für die Beratung und Information der Bevölkerung. Zudem ist sie im Kanton Zürich zusammen mit der energiepolitischen Bestandsaufnahme zwingende Grundlage für das Label „Energiestadt“.
Anzeiger vom 10.2.2012: "Ein grosser Schritt..." >download
Zukunftsprojekt Solarstrom auf der Autobahn im Säuliamt
Ein Architekt und eidg. dipl. Energieberater aus Hedingen hat die Idee, geht zu zwei Energie-Ingenieuren und zusammen berechnen sie das Solarkraftwerk auf der A4. Die Standortförderung nimmt das Projekt im Rahmen der EnergieRegion Knonauer Amt entgegen und will es zusammen mit den Initianten weiter verfolgen. Es wird noch ein langer Weg sein, aber die Ämtler sind bekannt dafür, dass sie auch bei gewagten Ideen nicht einfach "unmöglich" oder "nein" sagen und vor allem: sie geben nicht so schnell auf.
Zum Projekt:
Das „A4-KW“ würde 10 km lang, sehr vorsichtig gerechnet 300 Mio. Franken kosten und 40 Mio. kWh Strom pro Jahr produzieren. Der Strompreis wird je nach kalkulierter Lebensdauer und einschliesslich 3% Verzinsung zwischen 33 und 39 Rappen pro kWh betragen. Dies bei heutigem Entwicklungs- und Kostenstand. Die Berechnungen wurden von einem Energiespezialisten und einem Ingenieurm unabhängig voneinander angestellt. Dass sie dabei sehr zurückhaltend ans Werk gingen, zeigen die Berechnungen eines Konsortiums von drei Unternehmen, darunter die Servipier AG, das sich mit dem gleichen Gedanken beschäftigt hat.
Dessen Berechnungen sind weit optimistischer, wie diejenigen der Ämtler Initianten. Nimmt man deren Zahlen als Grundlage, würde das „A4-KW“ gar bis zu 75 Mio. kWh/Jahr erzeugen und nur um die 200 Mio. Franken kosten. Das würde bedeuten, dass die kW-Stunde nur geradel noch 17 Rappen kosten würde (bei einer Lebensdauer von 30 Jahren und 3% Verzinsung)! Allerdings sind hier auch Autobahnen mit berücksichtigt, die in sonnigeren Gegenden liegen, als die A4 durch das Knonauer Amt.

28. September 2011 - Anlass für Gewerbe und Industrie
Der Informationsanlass bei der Ernst Schweizer AG, Hedingen
"Energie-Einsparungen in Unternehmen" mit Beispielen aus der Praxis, Tipps zur Umsetzung und Finanzierung war sehr gut besucht.
Die Teilnehmer äusserten sich sehr positiv, hörten sie doch viel Neues, wie man seinen Betrieb auf Nachhaltigkeit trimmen und dabei Energie und Geld einsparen kann. Auch über finanzielle Unterstützung konnten sie Einiges erfahren. Wenn sich mindestens 10 KMU finden, die beim vorgestellten KMU-Programm mitmachen, können diese von zusätzlichen Mitteln und weiterer Unterstützung profitieren.
Interessenten melden sich bei der Stanndortförderung: 043 333 55 66, E-Mail: info@knonauer-amt.ch
Den Referenten Hans Ruedi Schweizer, Marcel Bösch, Ernst Schweizer AG - Gabi Hildesheimer, Öbu - Vincent Eckert, Klimastiftung Schweiz, sei an dieser Stelle noch einmal bestens gedankt.
21. September 2011
Über 200 Gäste in der Werkhalle der Schmidlin AG, Affoltern am Albis beim Besuch von
Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann.
Der Wirtschaftsminister sprach in der Werkhalle der Schmidlin AG in Affoltern am Albis über
"Cleantech - Beitrag zur Energiezukunft und Stärkung des Industriestandorts Schweiz".
Er lobte das Knonauer Amt als "Leutturm-Region". Die Region zeige vorbildlich, wie Kräfte gebündelt werden können. Hier sei es gelungen, bedeutungsvolle Weichenstellungen gemeinsam und koordiniert vorzunehmen. Und das sei ganz im Sinne der Cleantech-Strategie des Bundes. "Dafür haben Sie meinen vollen Respekt", sagte er.
28. März 2011
Anlass "Energiezukunft Knonauer Amt"
Viel Lob für die "EnergieRegion Knonauer Amt" ...
erhielten die Ämtler im Kasinosaal in Affoltern am Albis
von den kompetenten Referenten
- Regierungsrat Markus Kägi
- Walter Steinmann, Direktor Bundesamt für Energie BFE
- Kurt Egger, Programmleite EnergieSchweiz
Die Fachleute sprachen vor interessiertem Publikum zur energiepolitischen Situation in der Schweiz und im Kanton Zürich und beleuchteten aus diesem Blickwinkel auch das Projekt "Energieregion Knonauer Amt". Alle drei Referanten betonten die Wichtigkeit eines solchen Projektes und stellten fest, dass das Knonauer Amt mit diesem Projekt und dem bisherigen Vorgehen Vorbild-Charakter habe.
Bericht Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern (download)
Knonauer Amt auf dem Weg zur Energieregion
13 von 14 Gemeinden haben eine energiepolitische Bestandesaufnahme vorliegen. Nach Hedingen (Energiestadt), und Bonstetten (Bestandesaufnahme seit 2009), haben weitere 11 Gemeinden die Bestandesaufnahme jetzt auf dem Tisch. Rifferswil will die Bestandsaufnahme demnächst anpacken. Damit haben 13 Gemeinden, die 98% der Ämtler Bevölkerung abdecken, einen ersten, wichtigen Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft gemacht. Der zweite wurde von allen Gemeinden beschlossen: die Durchführung einer regionalen Energieplanung (s. oben). Gemäss Potenzialstudie, die seit März 2010 den Gemeinden vorliegt, kann das Knonauer Amt den den künftigen Energiebedarf zu 80% durch erneuerbare Energien in der Region selber decken.
Artikel Anzeiger vom 5.10.2010 - Download (1,4MB)
Standortförderung unterstützt Energiepotential-Studie
Die Studie, welche die Entwicklung des Energieaufwands, das Potential an Energieeffizienz und vor allem das Potential an erneuerbaren Energien im Knonauer Amt erhebt, liegt vor. Der Schlussbericht, der die Ergebnisse, Wege und mögliche Massnahmen aufgezeigt, mit denen das Ziel einer möglichst Energie autarken Region erreicht werden kann, wurde am 25.3.2010 den Gemeinden und am 22. April 2010 der interessierten Bevölkerung im Gemeindesaal Bonstetten vorgestellt.
Zusammen mit anderen Partnern aus der Region unterstützte die Standortförderung das Projekt "EnergieRegion Knonauer Amt" von Anfang an. Inzwischen hat sie die organisatorischen und administrativen Arbeiten in ihre Struktur integriert und sichert so den weiteren Fortschritt des Projekts. Unterstützt wird sie dabei von der Support-Organisation, bestehend aus der Initiativgruppe und Personen, die bereit sind ihr Fachwissen einzubringen oder ihre Arbeitsleistung.
Mehr Informationen zum Projekt und über die Studie finden Sie hier.